Im gleichnamigen Park gelegen, am nördlichen Zugang nach Lepe. Hierbei handelt es sich um einen Skulpturenkomplex, der von der aus Lepe stammenden Künstlerin Francisca Abreu geschaffen wurde. Er ist eine Hommage an die Seefahrer dieses Ortes, die an der Entdeckung Amerikas teilgenommen hatten, mit besonderem Augenmerk auf Rodrigo de Triana, den Seefahrer, der in Begleitung von Kolumbus bei seiner Expedition als erster Land gesehen hatte und den einige Autoren mit dem Ort Lepe in Verbindung bringen. Dieser Skulpturenkomplex besteht aus fünf figurativ-expressionistischen Skulpturen, aus Stein gemeißelt, die ungefähr zwei Meter (diejenigen, die aufrecht stehen) und einen Meter groß (die sitzende Figur) sind. Die Hauptfigur stellt Rodrigo de Triana dar. Er wird gezeigt, wie er im Ausguck der Karavelle Pinta steht und am 12. Oktober 1492 ruft: „Land in Sicht!“, als er auf einer der Antilleninseln Feuer sieht. Die übrigen Figuren stellen drei Seeleute dar, wie sie verschiedene Aufgaben erledigen und eine Frau, wie sie das Fischernetz einholt.
Während der Karwoche werden verschiedene Pasos in einer Prozession durch den Ort getragen und erinnern an die Leiden und den Tod Jesu Christi. Die Karwoche beginnt am Palmsonntag, an dem die Kinder von Lepe die Bildnisse begleiten und Oliven- und Palmzweige tragen. Die Karwoche entfaltet ihre ganze Pracht am Karmittwoch, Gründonnerstag und Karfreitag, wenn die verschiedenen Bildnisse wie beispielsweise die Jungfrau de Los Dolores, der Christus der Misericordia, die Jungfrau de Las Angustias, Unser Vater Jesús Nazareno, der Christus de La Salud und die Jungfrau del Amor in einer Prozession durch den Ort getragen werden, letztere auf den Schultern von Frauen. Dann in der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag findet die Prozession des Santo Entierro statt, der Höhepunkt der Karwoche.
Diese Wallfahrt findet am zweiten Maiwochenende statt. Es handelt sich hierbei um eine klassisch andalusische Feier, zu der sich die Anwohner mit den typischen Trachten schmücken und von Pferden und geschmückten traditionellen Kutschen begleitet werden. Die Feierlichkeiten beginnen am ersten Samstag im Mai mit dem Umzug der Standarte, die von Reitern von der Wallfahrtskirche La Bella bei El Terrón zur Pfarrkirche Santo Domingo de Guzmán in der Gemeinde Lepe gebracht wird. Am darauffolgenden Freitag findet nach den Salutschüssen mit Raketen ein massenhaftes Blumenopfer statt, das den ganzen Nachmittag lang andauert und zu dem Tausende von Gläubigen in ihren typischen Trachten zu Fuß, zu Pferd oder in Kutschen erscheinen, um der Jungfrau La Bella ihre Blumen zu spenden. Am nächsten Tag dann, am Samstagnachmittag also, bringen die Anwohner von Lepe ihre Schutzheilige in ihrer von Ochsen gezogenen Kutsche vom Ort zur Wallfahrtskapelle, wo sie bis Montagnachmittag bleibt. Die Wallfahrer begleiten die Jungfrau auf dem gesamten Weg zu Fuß, zu Pferd oder in Kutschen, in einer wahren Explosion von Freude, mit Tänzen, Gebeten, Gelübden, Gesängen usw. Um die alten Klosterruinen herum wurde ein herrlicher Wallfahrtsort errichtet mit Festbuden und Häusern im volkstümlichen Stil. Hier versammeln sich an den Wallfahrtstagen über hunderttausend Menschen. Bis zum folgenden Montag vergehen die Wallfahrtstage im geselligen Beisammensein von Ortsansässigen und ortsfremden Menschen, immer gut unterhalten mit den typischen Gesängen und Tänzen dieser Gegend sowie Huldigungen und Besuchen bei der Jungfrau. Das Gelände füllt sich mit Freude und den Farben der typischen Trachten der Wallfahrerinnen. Die volkstümlichen Festzelte sind voller Gesänge und Tänze und verwandeln sich zu einem Ort, an dem man gutes Essen und Trinken schätzt und seine Gastfreundlichkeit gegenüber den Besuchern zeigt. Parallel zu diesem Fest finden religiöse Feierlichkeiten statt, wie beispielsweise die Versteigerung des Banners bei der Ankunft der Jungfrau in der Wallfahrtskapelle oder der Rosenkranz der Fackeln am Sonntagabend, an den anschließend ein prächtiges Feuerwerk veranstaltet wird. Am Montagnachmittag dann beginnt der Rückweg der Schutzheiligen zur Kirche Santo Domingo, wo die Jungfrau etwa um Mitternacht ankommt, auf den Schulter ihrer Gläubigen aus Lepe, begleitet von Olé-Rufen und Trommeln, und wo sie bis zum nächsten Jahr verweilen wird.
Das Gästehaus El Patio hat eine 24-Stunden besetzte Rezeption und Gratis-High-Speed-W-LAN zu bieten. Es ist fünf Minuten zu Fuß vom Zentrum von Lepe und vom Einkaufszentrum Marina Ocio mit 3-D-Kinosälen und Restaurants gelegen. Die Zimmer orientieren sich um einen beeindruckenden Innenhof mit Bogengängen mit einem Glasdach herum. Die Zimmer haben Klimaanlage, Kühlschrank, Flatscreen-TV, W-LAN, Fön und Massagesofa (je nach Verfügbarkeit). Sie verfügen auch über Heizung und eigenes Bad mit Badewanne oder Dusche. Die Unterkunft bietet Gepäckaufbewahrung und Touristeninformation an. Das Frühstück ist jeden Tag freies Büffet Art und Sie können 24 Stunden Jacuzzi im Freien und chillout Terrasse genießen. Die Unterkunft ist an der Hauptstraße gelegen, die zum Strand von La Antilla führt, welcher fünf Kilometer entfernt gelegen ist, Huelva ist 35 km entfernt gelegen. Zur Grenze nach Portugal sind es 20 km.
Die Touristeninformation von Lepe bietet dem Besucher Informationen über diese Gemeinde in der Provinz Huelva.
Zeitplan:
Von Montag bis Sonntag Morgen : von 10 bis 14 Uhr und von 19 bis 21 Uhr
Montag bis Freitag Nachmittag: von 17:30 bis 19:30 Uhr
Vom 1. Juli bis zum 15. September: von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr
Die Geschichte Lepes ist immer mit dem Fischfang und der Landwirtschaft verwoben gewesen. Der Wein von Lepe, von dem man schon in den Canterbury Tales erzählte, war ein Grundstein für den Reichtum in dieser Gemeinde, wie es auch die Feigen waren. Die begüterten Männer dieser Zeit versammelten sich in den Klubs, und die sozial niedriger gestellten taten das in den Tavernen oder sogenannten Zampuzos, als Orte des gesellschaftlichen Lebens par excellence, und um zu plaudern und Wein zu trinken. Lepe hat bis heute den traditionsreichen Stil dieser kleinen Zampuzos bewahrt. Etwas Kurioses: Jeder einzelne seiner Besitzer stampft nach der Weinlese im September die Trauben mit den Füßen in seinem eigenen Etablissement und stellt den Wein in eigenen Fässern her, der später dann den Gästen dieser charakteristischen Lokale angeboten wird - eine Freude vor allem für Weinliebhaber.
Am 5. Januar findet der magische Festumzug der Heiligen Drei Könige statt. Caspar, Melchior und Balthasar ziehen mit ihren Kutschen durch die Straßen des Dorfes und verschenken Bonbons an die Kinder. Sie werden begleitet von anderen Karossen voller Farben, Lichter und Musik.
Hierbei handelt es sich um eine Kapelle, die den Seefahrern gewidmet ist, im Ortsteil La Pendola gelegen. In ihrem Inneren wird als Namensgeberin dieser Kapelle die Jungfrau del Carmen verehrt. Dabei handelt es sich um eine mehrfarbige Holzskulptur, die 1954 von León Ortega geschnitzt und von ihm selbst 1978 restauriert wurde.